Filmmittwoch

Filmmittwoch

Im September geht es weiter mit neuen Reihen.

Reihe: Das Leben ist eine Herausforderung

Julia arbeitet bei Ed Masry*

5. September 2018 19.30 Uhr
Film und Nachgespräch

Zum Inhalt:
Julia hat keine Schulausbildung, drei kleine Kinder und ist zweimal geschieden. Nur widerwillig gibt Anwalt Masry der Frau mit der großen Klappe und den schlechten Manieren einen Job als Aushilfe in seiner Kanzlei.
Sie soll unbedeutende Kleinfälle wegsortieren und stößt dabei auf eine Akte, die den Stein für den spektakulärsten und größten Schadenersatzprozess aller Zeiten ins Rollen bringt Julia wird die treibende Kraft.

„Ein auf spektakuläre Weise unspektakulärer Film, pointiert im Dialog, hervorragend gespielt“
Lexikon des internationalen Films

Oscar für die Hauptdarstellerin

——————

Nach der Sonne*

26. September 2018 19.30 Uhr
Film und Nachgespräch

Zum Inhalt:
Ein Regisseur will den großen, wahrhaftigen Film über Kolumbus drehen: nicht den heroischen Entdecker zeigen, sondern die brutale Eroberung eines Kontinents. Weil das Budget knapp ist, wird in Bolivien gedreht. Doch dort brechen während der Dreharbeiten soziale Unruhen aus: Die Wasserversorgung der Region wurde an einen internationalen Konzern verkauft, der nach rigorosen Preiserhöhungen nun sogar das Auffangen von Regenwasser untersagt hat. Es kommt zum Aufstand. Die Filmcrew kann dem Konflikt nicht ausweichen: Ihr Hauptdarsteller ist einer der Anführer des Wasseraufstands.

Toller Film. Grandiose Schauspieler, beeindruckende Natur “

Panorama-Publikumspreis in der Kategorie Spielfilm bei Filmfestspielen Berlin 2011

——————

Edward*

7. November 2018 19.30 Uhr
Film und Nachgespräch

Zum Inhalt:
Verräter oder Held? Was trieb Edward dazu, geheime Dokumente zu veröffentlichen? War ihm der Preis dafür bewusst? Das Leben eines Whistleblowers auf der Leinwand und der Mensch dahinter, der mit seinen Enthüllungen der Welt die Augen öffnete, dafür aber seine Karriere und Heimat aufgeben musste. Es ist die Geschichte eines normalen Mannes, der es nicht mit seinem Gewissen vereinbaren konnte zu schweigen…
„Die Stasi war eine Lachnummer gegen diese Überwachung der Geheimdienste“

„Eine Dramatisierung tatsächlicher Vorgänge“

 

Eintritt frei – Wir freuen uns über eine Spende

(*den Originaltitel dürfen wir nicht bewerben – Lassen Sie sich überraschen!)

 


Alles schon gewesen:

 

Herr Bachir *

4. Oktober 2017

19.30 Uhr

Film und Nachgespräch

Zum Inhalt:

In einer Grundschule kommt eine Lehrerin zu Tode. Ein algerischer Immigrant bewirbt sich um die freie Stelle.
Niemand weiß, dass auch er selbst einen schweren Schicksalsschlag erlitten hat.
Zu Anfang kommt es im Unterricht aufgrund der kulturellen Unterschiede zu einigen Reibungspunkten.
Doch er gewinnt das Vertrauen der Schüler . . . .

Statt eine erbauliche Botschaft zu verkünden, lässt der Film den Figuren und den Zuschauern Raum, ihre eigene Sicht auf das Wesentliche zu entwickeln.“ – Spiegel online

Oscar nominiert in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“

 

 

Reihe Nachfolge

Suchen und Finden auf dem Jakobsweg*

10. Mai 2017

19.30 Uhr

Film und Nachgespräch

Zum Inhalt:

Thomas „Tom“ Avery ist ein erfolgreicher amerikanischer Augenarzt, der nach dem Tod seines erwachsenen Sohns Daniel nach Frankreich reist. Daniel kam während eines Sturms auf dem Jakobsweg ums Leben. Ursprünglich wollte Tom Daniels Leiche in die USA überführen, doch dann begibt er sich aus Trauer und zu Ehren seines toten Sohns selbst auf den rund 800 Kilometer langen Pfad Richtung Santiago de Compostela. Unterwegs lernt er Pilger kennen, die alle auf der Suche nach mehr Sinn in ihrem Leben sind.

 

wohltuend authentisch“ und „lebensbejahend“ film-rezensionen.de

„… ein sehenswerter Film – nicht nur für Christen, sondern für alle Menschen, die unterwegs und auf der Suche sind.“ Robert Zollitsch, ehem. Vorsitzender der Bischofskonferenz

31.05.17

Themenabend: Nachfolge

20.00 Uhr

Passionsspiel von Montreal*

12. April 2017

19.30 Uhr

Film und Nachgespräch

Zum Inhalt:

Daniel soll im Auftrag von Pater Raymond Leclerc ein modernes Passionsspiel über Jesu Leidensweg inszenieren, da das seit 35 Jahren verwendete Script veraltet ist und beim Publikum nicht mehr ankommt. Daniel sucht eine Schauspielertruppe zusammen und verschmilzt zunehmend mit der darzustellenden Figur . . . .

 

Das preisgekrönte kanadische Drama (Preis der Jury in Cannes 1989) spielt geschickt mit dem Widerspruch pseudo- und tiefreligiöser Ansichten und Standpunkte. Ästhetisch ansprechend und mit pointierter Gesellschafts- und Kirchenkritik umgesetzt.“ (Prisma)

Kinotip der katholischen Filmkritik

Martin Luther

– Ein Beitrag zum Lutherjahr –

8. März 2017

19.30 Uhr

Film und Nachgespräch

Zum Inhalt:

Der Film erzählt die Lebensgeschichte Martin Luthers: Wie seine Begegnung mit einem vermeintlich göttlichen Gewitter ihn Demut lehrt und Mönch werden lässt. Wie Luther die Welt verändert, indem er sich erhebt, sich laut einen Gott wünscht, der ihn liebt und für diesen Wunsch auch bereit ist, mit dem Teufel zu kämpfen. – 118 Min.

„Großes Historienkino, das zum einen durch ausgezeichnete Bilder und Kulissen besticht, vor allem aber mit brillanten Darstellern besetzt ist.“

Der Film wurde an einigen Originalorten, wie zum Beispiel auf der Wartburg, gedreht, was ihn realistischer macht.“

 

Reihe: Krieg und Frieden

01.03.17   20.15 (!) Uhr

Themenabend: Krieg und Frieden

Themenabend: „Friedensarbeit im Interreligiösen Dialog“

Referentin: Pfrn. Ilona Klemens, Mainz

Ilona Klemens war von Mai 2003 bis März 2016
Pfarrerin für Interreligiösen Dialog in Frankfurt am Main.
Zwischen 2009 und 2015 war sie zudem Geschäftsführerin des Rats der Religionen.
Zum 1. Juli trat sie ihre Stelle bei der Evangelischen Studierendengemeinde in Mainz an.

 


Von Mönchen und Fanatismus*

8. Februar 2017
19.30 Uhr

Film und Nachgespräch

Zum Inhalt: 
Im algerischen Atlas-Gebirge leben neun Trappisten-Mönche in friedlicher Nachbarschaft mit der vorwiegend muslimischen Bevölkerung. Als radikale Islamisten alle Ausländer auffordern, das Land zu verlassen und bald eine Gruppe kroatischer Arbeiter niedermetzeln, stellt sich für die Mönche die Frage, ob sie bleiben oder gehen sollen.  Eine schwierige Zeit beginnt. – 122 Min.
„Meisterhaft; respektvoll und wahrhaftig inszeniert;
Bilder ohne Kitsch oder Gefühlsmanipulation“

Die Evangelische Kirchengemeinde  Zornheim lädt zu einer Reihe von interessanten und unterhaltsamen Filmabenden mit ausgewählten Spielfilmen, jeweils am 2. Mittwoch im Monat, ein.
Es soll jeweils ein Film gezeigt werden und anschließend noch ein Gespräch darüber angeboten werden.

Der Eintritt ist frei – über eine Spende freuen wir uns.

Aus rechtlichen Gründen dürfen wir die Titel der Filme nicht bewerben, deshalb finden sie hier von uns ausgewählte Titel.

Lesen Sie die Inhaltsangabe und lassen Sie sich überraschen.

 


 

 

Es wird einst besser*

11. Januar 2017
19.30 Uhr

Film und Nachgespräch

Zum Inhalt:
Anton lebt zwischen zwei Welten: Mehrere Monate im Jahr arbeitet er als Arzt in einem afrikanischen Flüchtlingscamp. Zuhause muss er sich den Herausforderungen des Familienalltags stellen. Seine Ehe steht vor dem Aus. Sein Sohn wird in der Schule gemobbt. Als die Freundschaft seines Sohnes Elias zu seinem Schulkameraden Christian eine lebensgefährliche Wendung nimmt, steht Anton wieder einmal vor der Frage, kann Gewalt mit Gegengewalt eingedämmt werden oder nicht.   – 113 Min

Vorzüglich gespielt, aktualisiert der Film einen ethischen Grundkonflikt auf mitreißende Weise.“ 

 

Frohe Weihnachten*

14. Dezember 2016

19.30 Uhr

Film und Nachgespräch

Zum Inhalt: 
Dezember 1914, in Frankreich. In eisiger Kälte liegen sich auf engstem Raum französische, schottische und deutsche Kampfverbände gegenüber. Am Weihnachtsabend ertönt in beiden Lagern Weihnachtsmusik . Es kommt es zu Beifallsbekundungen aller Parteien und Verbrüderungsszenen.
Der Film beruht auf tatsächlichen Vorfällen im Ersten Weltkrieg, welche unter dem Namen Weihnachtsfrieden oder Weihnachtsverbrüderung bekannt wurden

„… inszeniert  mit Understatement und untergründigem Humor als die einzig mögliche menschliche Reaktion …“

„Bildgewaltig, anrührend und in der Unmenschlichkeit menschlich“ Rückblick  Reihe: Leben und Sterben

 

14. September 2016   19.30 Uhr       Die letzte Reise*
Einführung

Zum Inhalt: Eine unheilbar an Krebs erkrankte 71jährige Frau verweigert sich einer weiteren Chemotherapie und beschließt, auf ihrem Anwesen zu sterben. Zunächst gerät sie mit ihrer Pflegerin aneinander, doch bald wird ihre Beziehung von gegenseitigem Respekt bestimmt.  – 90 Min.

12. Oktober 2016    19.30 Uhr       Ina erkrankt an Alzheimer*
Einführung

Zum Inhalt: Die gefeierte Schriftstellerin Ina M. ist seit mehr als 40 Jahren mit dem Literaturkritiker John B. verheiratet. John stand stets in ihrem Schatten und musste akzeptieren, dass Ina ihre Freiheit auch mit anderen Männern und Frauen zelebrierte. Und doch blieben die beiden ein Paar. 1997 erhält Ina die Diagnose Alzheimer. Doch John ist nicht bereit, die Liebe seines Lebens kampflos aufzugeben.  –  87 Min.

9. November 2016   19.30 Uhr       Der Wunsch zu sterben *
Einführung

Zum Inhalt: Der Film nähert sich dem Thema Sterbehilfe auf differenzierte Weise am Beispiel einer Lebensgeschichte: R., durch einen Unfall vollständig gelähmt, kämpft jahrelang für das Recht, seinem Leben ein Ende zu setzen, was er schließlich mit Hilfe einer Freundin auch tut. Zwar plädiert der Film für das Recht, selbst über sein Leben und seinen Tod zu entscheiden, aber er zeigt aber auch Gegenpositionen.  – 122 Min.

30. November 2016   20.00 Uhr      Themenabend: Leben und Sterben

Zum Abschluss der Reihe gibt es einen Themenabend. Ein/e Referent/in führt in das Thema ein und es besteht Möglichkeit zur Diskussion. Referentinnen: Pfrn. Nose und Fr. Halfmann (Hospiz)

 


 Rückblick auf die Reihe 2015/2016

Im Himmel und auf Erden

Die Evangelische Kirchengemeinde  Zornheim lädt zu einer Reihe von interessanten und unterhaltsamen Filmabenden mit ausgewählten Spielfilmen, jeweils am 2. Mittwoch im Monat, ein.
Es soll jeweils ein Film gezeigt werden und anschließend noch ein Gespräch darüber angeboten werden.
Der Eintritt ist frei  – über eine Spende freuen wir uns.

Aus rechtlichen Gründen dürfen wir die Titel der Filme nicht bewerben, deshalb finden sie hier von uns ausgewählte Titel.

Lesen Sie die Inhaltsangabe und lassen Sie sich überraschen.

10. Februar 2016   um 20:00 Uhr 

Glaube

Gezeigt wird diesmal ein Film über einen katholischen Priester und einen Rabbi, die Freunde sind seit ihrer Jugend. Während sich der eine mit dem Zölibat abgefunden hat, sieht sich der andere zahlreichen Verkupplungsversuchen seiner Gemeinde gegenüber. Plötzlich taucht die heimliche große Liebe der beiden aus Jugendtagen auf. Und damit beginnen die Verwicklungen. Im Anschluß an den Film gibt es ein Nachgespräch.

„Eine charmante Komödie über Glaube/Liebe/Hoffnung in New York City“

„Ein leicht-beschwingter Film über das komplizierte Liebesdreieck
zwischen drei Freunden“

9. März 2016      19.30 Uhr

So auf Erden*

Ein international bekannter Dirigent kehrt in seine Heimat zurück und übernimmt auf Bitten den örtlichen Kirchenchor.
Das gemeinsame intensive Singen ist harte Arbeit und es berührt die Menschen und verändert hr Zusammenleben wie auch ihn selbst.
Film und Nachgespräch

„Film über einen Chor mit spirituellem Beiklang“

„Eine große Botschaft bedarf keineswegs der Worte“

„Eindrucksvoll bis zum Schluss“

 

13. April 2016     19.30 Uhr

Sprachkurs*

Nach und nach treffen sich alle Protagonisten in einem Sprachkurs für Anfänger. Dort gelingt es
ihnen, sich aus ihrer Vereinsamung und ihren existentiellen Problemen zu lösen.
Film und Nachgespräch

„Melodramatische Komödie, die subtil um die Themen Glaube, Glück und Versöhnung kreist
und durch leisen, feinen Humor, psychologische Dichte sowie den Mut,
Alltagsmenschen mit ihren Macken ernst zu nehmen, überzeugt“


„….erzählt vom Glück im tristen Alltag und von Paradiesen für Pauschalreisende“

11. Mai 2016    19.30 Uhr

Wallfahrt auf französische Art*

Der Film handelt von der über 1500 km langen Wallfahrt dreier untereinander schwer zerstrittenen Geschwister auf dem Jakobsweg.
Die Drei sind nur deshalb gemeinsam aufgebrochen, weil das eine Bedingung ist,
um das Erbe der Mutter zu bekommen . . .
Film und Nachgespräch

  „Die Wallfahrt als Reise zu sich selbst in Form eines langsamen Road Movies.“

„Unterhaltsames, seltsam punktgenaues und dabei traum(a)tiefes Protokoll einer Fußwanderung wider
Willen“

„Je unwegsamer das Gelände, desto feiner der Witz“

[/vc_column_text][/vc_column]

[/vc_row]